Silvan Stöckli/ September 16, 2019/ Damenriege

Die diesjährige Vereinsreise hat für fast jeden praktisch vor der Haustüre begonnen. Denn die beiden Organisatorinnen, Denise und Ramona, haben extra ein 9-er Büssli gemietet, um auch die Fahrten als gemeinsames Erlebnis zu gestalten. Als wir dann also alle Komplett waren, wurden wir eingeweiht, wohin es denn überhaupt geht. Unser erstes Ziel war Flühli. Auf der Fahrt dorthin herrschte ziemlich gediegenes schnarchen, da die Damenriege Bremgarten mehrheitlich nicht aus Morgenmenschen besteht. Als wir ankamen waren die Meisten dafür dann ausgeschlafener als vorher und so begannen wir voller Elan mit unserer Wanderung. Alle waren begeistert von der wunderschönen Landschaft und auch das Highlight der Wanderung, der Wasserfall, wurde bestaunt. Neben dem Wasserfall haben wir uns ein Plätzchen gesucht und dort etwas geapperölet, was insgesamt etwa gleichlang dauerte wie die Wanderung. Als alle dann schon längst Gänsehaut hatten, weil wir auf den kalten Steinen sassen, machten wir uns auf den Rückweg. Auf halbem Rückweg haben wir dann zu Mittag gegessen und noch ein kleines Schläfchen in der Sonne eingelegt, bevor es weiter mit dem Auto auf den Sörenberg ging. Dort angekommen richteten wir uns in unserem 9-er Schlag im Hotel Go-in ein. Danach folgte ein 3D Parcours im Bogenschiessen. Wir wurden in drei Teams aufgeteilt und wurden nach einer kleinen Einführung mit Pfeil und Bogen losgeschickt. Überall im Wald waren verschiedene Kunststofftiere verteilt, die wir dann möglichst zielsicher treffen mussten. Dafür konnten wir Punkte sammeln und welche Gruppe am Ende die meisten Punkte erreicht hat, bekam eine Medaille. Als dann also alle mit wunden Fingern wieder bei unserem Hotel angekommen sind wurde Gruppe rot, nach einem Stechen, zum Sieger ernannt. Unser Abendessen haben alle sehr genossen und sich gleich zweimal von den feinen Salaten geschöpft. Als wir uns nach Ausgangsmöglichkeiten erkundigten, wurde uns die Chilbi im Dorf empfohlen. Es stellte sich jedoch heraus, dass die besagte Chilbi aus einer Hüpfburg für Kinder und einigen kleinen Festzelten bestand. Also versuchten wir es dann in einem Tippi. Aber auch dort war die Stimmung eher weniger mitreissend. Also beschlossen wir vernünftig zu sein und schlafen zu gehen. Auch das Z’Morge am nächsten Tag begeisterte uns und so machten wir uns gut gestärkt auf zum nächsten Ziel; Goldschürfen. Nach 45 Minuten fahrt sind wir dann in Romoos angekommen. Zuerst mussten wir in ein paar Gummistiefel schlüpfen und dann gingen wir im Gänsemarsch mit unseren Utensilien in Richtung Fluss. Der Abstieg zum Fluss durch den Wald war extrem steil und wir waren froh, dass wir für den Rückweg den Bus nehmen konnten. Auf jeden Fall haben wir nach der Instruktion tatkräftig angefangen Gold aus dem Sand des Flussbeetes herauszuschütteln und zu sieben. Doch bei den Meisten liessen die ersten Erfolge etwas auf sich warten. Nach einiger Zeit jedoch hatten wir den Bogen raus und schürften fleissig nach Gold. Ungefähr 3 Stunden später hatten alle klitschnasse Füsse, verschwitzte T-Shirts und zusammengerechnet nicht einmal 1 Gramm Napfgold geschürft. Trotzdem haben wir uns gefreut über unser kleines Fläschchen mit Gold darin, welches jeder nachhause nehmen durfte. Der Rückweg durch den Fluss bis zur Bushaltestelle ist uns sehr viel länger vorgekommen als der Hinweg, da wir mittlerweile doch schon ziemlich kaputt waren. Aber alle haben es wieder bis zum Ausgangspunkt geschafft. Nachdem alle im Auto etwas gedöst haben, hielten wir auf dem Nachhauseweg in einem Restaurant an, wo wir ein spätes Mittagessen zu uns nahmen und einen Eisbecher genossen. Beim Heimfahren gab es dann kleinere Unsicherheiten, als wir drei Navis misstrauten, da wir auf irgendeiner Schotterstrasse im Wald landeten. Aber anscheinend hat es uns dann doch richtig gelotst, denn ziemlich bald tauchte die Ortstafel Richtung Sins auf. So wie die Reise für alle vor der Haustüre begann, hat sie auch dort wieder geendet, da Ramona jeden von uns nach Hause gefahren hat. Wir alle hatten sehr tolle und lustige Momente auf der Reise und konnten auch neue Erfahrungen mit nachhause nehmen!

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